Einrichtungsideen mit Haustieren: So fühlen sich Vierbeiner und Zweibeiner wohl

Aus einer Singlewohnung wird ein Familienheim – wer sich einen Vierbeiner ins Haus holt, lässt ein neues Familienmitglied mit ganz eigenen Bedürfnissen einziehen. Tolle Einrichtungsideen für ein harmonisches Leben mit Haustier ließt du hier.

Einrichtungsideen mit Haustieren: So fühlen sich Vierbeiner und Zweibeiner wohl

Einrichten mit Haustieren – was sollte ich beachten?

Haustiere bringen viel Kuschelpotential und Liebe mit – bedeuten aber auch einen erhöhten Arbeitsaufwand. Sie brauchen Pflege und machen Dreck. So ist das nun mal mit den lieben Vierbeinern. Hunde und Katzen bringen Erde mit in die Wohnung und verteilen ihre Haare im ganzen Haus.

Ein weißer Hund und eine schwarze Couch? Da kannst du täglich mit dem Fusselroller drüber.

Eine schwarze Couch und eine weiße Katze? Ebenso. 

Pragmatisch wäre also, auf Möbel zu verzichten, die nicht gut mit den Haustieren harmonieren. Also beispielsweise die weiße Couch. Oder das Ledersofa, das durch Kratzer schnell unansehnlich wird. Ganz auf (deinen) Stil verzichten, musst du aber nicht.

Einrichten mit Haustieren und Stil – die 8 besten Tipps

Stilvoll aber dennoch pflegeleicht einrichten lautet die Divise beim Einrichten mit Haustieren. Am besten sollten Dreck und Pfotentapser der felligen Freunde schnell aufwischbar sein, Krallen sollten Polstermöbeln und Teppichen nichts anhaben können und die Wände sollten so gestaltet werden, dass sie schnell nachgebessert werden können.

Das sind unsere 8 besten Tipps zum Einrichten mit Haustieren:

1. Die richtigen Wände für das Zusammenleben mit Haustieren

Wenn du deine Wohnung vor dem Einzug eines neuen Haustieres noch einmal aufhübschen möchtest, kannst du gleich die Wände tierfreundlich streichen. Wir empfehlen eine gedeckte Wandfarbe – von zu hellen Farben raten wir ab. Die Wandfarbe sollte bestenfalls abwischbar sein. Bei Tapeten besteht die Gefahr, dass Welpen oder Katzen sich daran vergehen und nicht so einfach repariert werden können. Eine schmutzige Wand kannst du im Notfall einfach an dieser Stelle erneut streichen.

2. Die passenden Böden für fellige Pfoten

Falls du deine Wohnräume renovieren möchtest, wähle doch direkt einen pflegeleichten Boden. Fließen eignen sich gut, genauso wie ein Linoleumboden oder ein Vinylboden. Vinyl und Linoleum gelten als besonders tierfreundlich – sie dämpfen Geräusche und sind nicht so rutschig für die Vierbeiner. Laminat und Parkett sind für Haustiere weniger geeignet. Sie sind für Hunde und Katzen zu rutschig, nicht feuchtigkeitsbeständig und nicht sehr strapazierfähig. Kannst du den Boden nicht neu verlegen und ist dieser zu rutschig für dein Haustier, lege an prominenten Stellen am besten waschbare Baumwollteppiche aus. Hochflorteppiche sind nicht gut geeignet, da sie schwer zu reinigen sind.

3. Diese Möbel eignen sich für Haushalte mit Haustieren

Die Oberflächen und Fronten der Möbel sollten leicht abwischbar sein. Bei Metallbude führen wir Möbel mit Metall- und Holzelementen. Diese sind pflegeleicht und strapazierfähig – auch wenn dein Hund durch die Wohnung tobt und die Katze ihre Krallen ausprobieren will. Wer Katzen hält, sollte darauf achten, dass alle Möbel den Kletterversuchen des Stubentigers standhalten können.

4. Das richtige Raumkonzept für ein Leben mit Hund und Katze

Schaffe Platz für deine treuen Vierbeiner. Deine Möbel sollten so stehen, dass Hunde und Katzen genügend Platz haben. Ein offenes Wohnkonzept gibt den kleinen Vierbeinern genügend Platz sich zu bewegen und den großen Vierbeinern genügend Platz nicht immer im Weg herum zu liegen. Durch den offenen Raum können Mensch und Tier dann auch mal toben und Spaß haben – das stärkt die Bindung.

5. Die richtigen Polstermöbel für Hund und Katz‘

Polstermöbel sollten dunkler und mit strapazierfähigen Stoffen bezogen sein. Denn auch wenn der Hund eigentlich ein schönes Hundebett hat – irgendwie findest du ihn ja doch regelmäßig für Kuscheleinheiten zwischen den Sofakissen. Mikrofaserbezüge eignen sich am besten. Leder, Samt und Seide nur bedingt. In gewebten Stoffen bleiben Haare und Gerüche zu sehr haften.

6. Dekorieren mit Haustieren

Auch beim Thema Deko sollten Tierfreunde einiges bedenken. Du solltest Deko so aufstellen, dass deine Katze nicht jedes Familienbild vom Regal wirft und der Hund Kunststücke nicht vom Sideboard „wedelt“. Am besten du platzierst Deko nach modernen Einrichtungsprinzipien sparsam. Gerade auf modernen, geradlinigen Möbeln oder offenen Industrial Möbeln aus Metall kommen wenige, ausgewählte Dekoelemente am besten zur Geltung.

7. Einrichten mit Haustieren – Achtung bei Pflanzen und Blumen

Atmet eine Katze die Pollen einer Lilie ein oder knabbert sie an den Blättern, kann das tödlich enden. Schon kleinste Mengen von Liliengewächsen sind für Katzen giftig! Bevor du einen Welpen oder ein Kätzchen ins Haus holst, prüfe, ob deine Zimmerpflanzen deinen Haustieren schaden könnten.

8. Robuste Tiermöbel mit Stil

Futterstation und Hundebett – diese zwei Tiermöbel gehören zur Grundausstattung jedes Hundehalters. Aber auch Stauraum für Hundi und Katzi solltest du einplanen. Vielleicht ein zusätzlicher Garderobenhaken für die Hundeleine? Oder eine Kommode für das Tierspielzeug? Die Tiermöbel können so gewählt werden, dass sie sich perfekt in deinen bestehenden Einrichtungsstil einfinden. Zu Möbeln im Industrial Style passen die metallischen Tiermöbel von Metallbude beispielsweise perfekt.

 

Einrichten für Haustiere – die Wohnung wird zum Haustierspielplatz

Willst du das Haus noch mehr an die Bedürfnisse deines Haustiers anpassen, gibt es natürlich noch mehr Ideen: Du kannst beispielsweise eine Hunde- oder Katzentür in deine Haustür einbauen, die sich automatisch für dein Tier durch den Mikrochip öffnet.